Häufige Fragen und Antworten

Welchen Schulabschluss kann mein Kind an der Gemeinschaftsschule Lauda-Königshofen erreichen?

  • Mittlere Reife (Realschulabschlussprüfung) nach Klasse 10
  • Hauptschulabschluss (Hauptschulabschlussprüfung) nach Klasse 9 oder 10

Welche Wege stehen nach dem Abschluss der Klasse 10 der Gemeinschaftsschule offen?

  • Übergang in die gymnasiale Oberstufe eines allgemein bildenden Gymnasiums
  • Übergang an berufliche Gymnasien
  • Übergang in die berufliche Ausbildung und das berufliche Schulsystem

Wodurch zeichnet sich der Unterricht an einer Gemeinschaftsschule aus?

Durch längeres gemeinsames Lernen und durch bestmögliche individuelle Lernformen wird diese Schulart der Unterschiedlichkeit der Schüler gerecht. Die Schülerinnen und Schüler lernen miteinander und voneinander und entwickeln dadurch auch wichtige soziale Kompetenzen.
Beispielhaft einige konkrete Punkte dazu:

  • individuelle Lern- und Förderpläne für alle Schülerinnen und Schüler
  • selbstverantwortliches Lernen individuell und in variablen Gruppen
  • Praktika in unterschiedlichen Lebensbereichen
  • Lehrerinnen und Lehrer arbeiten im Team
  • individuelle Leistungsrückmeldung anhand von Kompetenzprofilen
  • rhythmisierter, bewegter Schulalltag

Arbeiten die Schülerinnen und Schüler dann nicht nur das Nötigste, wenn sie nach individuellen Lernplänen arbeiten dürfen und Aufgaben selbst raussuchen dürfen?
Damit dies nicht passiert, werden die Schülerinnen und Schüler gleich doppelt begleitet. Zum einen durch ihren Lernbegleiter, der das Fach unterrichtet und dort die Arbeit der Schülerinnen und Schüler initiiert und begleitet. Zum anderen durch den Lerncoach, derÂÂÂ die Schülerinnen und Schüler intensiv begleitet. In regelmäßigen Coachinggesprächen wird besprochen, was sie gearbeitet haben, wie gut sie gearbeitet haben und wo sie ihr Potential noch nicht vollständig ausschöpfen.

Warum sind alle Gemeinschaftsschulen verpflichtende Ganztagsschulen?
Ganztagsschulen tragen dazu bei, die Chancengerechtigkeit im Bildungssystem zu verbessern. Sie eröffnen vielfältige Möglichkeiten, auf die Interessen und Begabungen der Kinder und Jugendlichen individuell einzugehen. Studien zeigen, dass sich die Teilnahme an Ganztagsangeboten positiv auf die Familie und das Sozialverhalten der Schüler auswirkt. Nicht zuletzt fördern Ganztagsschulen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Aus diesen Gründen sind verpflichtende Ganztagsangebote wichtig für das pädagogische Konzept der Gemeinschaftsschulen.
Grundschulen, die an Gemeinschaftsschulen angeschlossen sind, müssen nicht zwingend Ganztagsschulen werden, haben aber die Möglichkeit dazu.

Wie sind die Gemeinschaftsschulen mit Lehrerstunden ausgestattet?
Die Gemeinschaftsschulen erhalten zusätzliche Lehrerstunden für die individuelle Förderung und Differenzierung sowie für besondere pädagogische Aufgaben.

Gibt es an einer Gemeinschaftsschule Noten?
In der Gemeinschaftsschule müssen keine Noten gegeben werden; allerdings können Eltern die "Übersetzung" des Leistungsstands ihrer Kinder in Noten verlangen. In jedem Fall gibt es differenzierende Beurteilungen über den individuellen Entwicklungs- und Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler. In den Abschlussklassen müssen Noten erteilt werden.

Wie werden Eltern ins Schulleben eingebunden?
Die Gemeinschaftsschule geht mit den Eltern eine aktive Erziehungspartnerschaft ein. In engem, regelmäßigem Kontakt verständigen sich Lehrkräfte und Eltern über den Leistungsstand der Kinder und treffen gemeinsam Absprachen über praktikable und sinnvolle Fördermaßnahmen sowohl in der Schule als auch im Elternhaus.

Welche Lehrkräfte unterrichten an der Gemeinschaftsschule?
An Gemeinschaftsschulen unterrichten Lehrkräfte aller Schularten, d. h. Werkrealschullehrkräfte, Realschullehrkräfte und Gymnasiallehrkräfte. Die Gemeinschaftsschulen können diese Stellen ausschreiben und unter den Bewerbern auswählen.

Nach welchen Bildungsplänen arbeitet die Gemeinschaftsschule?
Die Gemeinschaftsschulen arbeiten zunächst in der Jahrgangsstufe 5 nach dem Bildungsplan der Realschule unter Einbeziehung gymnasialer Standards. Ein neuer Bildungsplan wird derzeit erarbeitet.

Wann beginnt die zweite Fremdsprache?
Als zweite Fremdsprache kommt in Klasse 6 Französich (4Wochenstunden - wie im Gymnasium) dazu. So besteht auch vollständige Übergangsmöglichkeit, falls der Wohnort gewechselt wird und der Wunsch besteht, in ein Gymnasium oder eine Realschule zu wechseln.

Sind die Schulabschlüsse vergleichbar, wenn Familien umziehen?
Grundlage sind bundesweit gültige Bildungsstandards von Hauptschule, Realschule und Gymnasium. So können Eltern sicher sein, dass ihre Kinder bei einem Umzug innerhalb Baden-Württembergs oder Deutschlands in anderen Schulen Anschluss finden.

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