Individuelles Lernen

Alle lernen gemeinsam und doch lernt jeder etwas anderes. Das ist Alltag an der Gemeinschaftsschule: Einer Schulart, in der die Kinder nicht voneinander getrennt werden, sondern zusammen weiter lernen können. Und trotzdem erreicht am Ende jeder Schüler den für ihn bestmöglichsten Abschluss. Klingt nach Träumerei? Ist es aber nicht. Möglich wird dies durch individuelles Lernen


Lernen ist Weg und Ziel, daher gilt beim Lernen an der Gemeinschaftsschule:

  • Die Lernpartner planen ihr Lernen auf der Basis von Kompetenzrastern (= Raster der zu erwerbenden Fähigkeiten im Laufe eines Schuljahres). Das heißt, sie entscheiden selbst, an welchem Thema sie arbeiten wollen.
  • Die Lernpartner wählen aus, welche Aufgaben sie bearbeiten.
  • Die Lernpartner teilen ihre Aufgaben selbst ein.
  • Die Lernpartner entscheiden selbst, wann sie einen Gelingensnachweis ablegen wollen.
  • Unterstützt werden die Lernpartner dabei von ihren Lernbegleitern und ihren Lerncoaches.
  • Durch dieses eigenverantwortliche Arbeiten finden die Lernpartner ihre persönlichen Lern- und Arbeitstechniken und werden so fit für ihre Zukunft.


 Lern- und Arbeitstempi sind unterschiedlich

Deshalb entscheiden die Lernpartner selbst, wann sie zu einem Thema einen neuen Input benötigen. Als Inputphasen werden die Zeiträume bezeichnet, in denen ein Lernbegleuter einem Lernpartner etwas erklärt. Da solche Erklärungen im Lernbüro stören würden, stehen hierfür zwei eigene Räume zur Verfügung. Die Stunden, in denen ein Input möglich ist, sind im Stundenplan ausgewiesen. Für den Input melden sich die SLernpartner an. Auf diese Weise erhalten sie nur die Erläuterungen, die zu ihrem derzeitigen Wissensstand passen - und der Input erfolgt immer in Kleingruppen.

Trotzdem bekommt jeder natürlich jederzeit auch zwischendurch Hilfen - entweder durch andere Lernpartner oder durch die betreuenden Lernbegleiter.


 Lernen orientiert sich an persönlichen Interessen und Vorlieben

Daher fassen wir alle Nebenfächer wie z. B. Geschichte, Musik oder Naturphänomene zu fächerübergreifenden Projekten zusammen. Die Lernpartner wählen aus einem breiten Angebot an Themen aus. Bei der Auswahl hilft der Lerncoach, sodass sicher gestellt ist, dass sich alle mit den im Bildungsplan vorgesehenen Kompetenzen auch auseinandersetzen.

 
Damit dies gelingt, haben wir an der Gemeinschaftsschule Lauda folgende Rahmenbedingungen geschaffen:

  • im Wochenstart: Planung der Woche mit Hilfe des Logbuches
  • im Wochenabschluss: Reflexion, ob die Ziele erreicht wurden
  • Selbstkontrolle der Aufgaben
  • eigener Arbeitsplatz im Lernbüro
  • Flüsterton im Lernbüro
  • ein eigenes Tablet für jeden Lernpartner
  • Einsatz der Digitalen Lernplattform "DiLER"

 
Die Digitale Lernplattform, kurz "DiLER" hilft Lernpartnern und Lernbegleitern das Lernen zu organisieren:

  • Auf "DiLER" sind die zu bearbeitenden Aufgaben hinterlegt. Selbstverständlich stehen den Lernpartnern die Aufgaben auch in Papierform zur Verfügung, ebenso wie handlungsorientierte Materialien.
  • Auf "DiLER" sind die Kompetenzprofile (= Profil der Fähigkeiten) gespeichert, sodass alle jederzeit darauf Zugriff haben - auch die Eltern.
  • Auf "DiLER" trägt der Lernbegleiter ein, ob ein Gelingensnachweis bestanden wurde.
  • "DiLER" ist auch eine Möglichkeit der Kommunikation zwischen Lernpartnern und Lerncoach oder Eltern und Lerncoach.
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